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Weiterbauen - die Chance "Neubau 2020" anpacken.


Wer baut?

DIE FÄHIGKEIT ZÄHLT, NICHT DIE BEHINDERUNG – der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Die Stiftung WBZ engagiert sich seit über 50 Jahren für Menschen mit Behinderung und verfolgt stets das Ziel, einer möglichst grossen und zeitgemässen Teilhabe in den Lebensbereichen Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Behinderung.
Die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten sowie Fertigkeiten nehmen wir sehr ernst und fördern sie individuell. Zudem leisten wir dort Unterstützung, wo sie gebraucht wird.
Für die Abwicklung des Neubauprojekts ist die neu lancierte WBZ Liegenschaften AG verantwortlich. Sie ist eine Tochter der Stiftung WBZ, gehört zu 100% der Stiftung und ist auch vollständig steuerbefreit.

Stephan Zahn Erläutert Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden die Baupläne.

Stephan Zahn Erläutert Bewohnerinnen, Bewohnern und Mitarbeitenden die Baupläne.


«Was ich hier im WBZ über meine interessante Arbeit hinaus an Freiraum und Lebensqualität vorfinde, hat überhaupt nichts mehr mit dem Heimalltag zu tun, den ich in anderen Institutionen erlebt habe. Gut gibt es das WBZ.»
Petra Lienert Bewohnerin WBZ, Mitarbeiterin Personaladministration



Aktueller Planungsstand der Bewohnerzimmer.

Aktueller Planungsstand der Bewohnerzimmer.

Was wird gebaut?

Unterhalb dem «Altbau 1997» und durch eine oberirdische Verbindung entsteht der «Neubau 2020». Die ARGE Joos & Mathys und Schmid Schärer gewann im Jahr 2016 den ausgeschriebenen Wettbewerb mit einem funktionalen und modernen Bauprojekt, welches die hohen Anforderungen über-zeugend umsetzt. Das Neubauprojekt überzeugt sowohl architektonisch wie funktional. Es erlaubt eine vielfältige Nutzung, erleichtert die betrieblichen Abläufe, sieht eine robuste und ressourcenschonende Bauweise vor und bietet beste Voraussetzungen für die ökologische sowie finanzielle Wirtschaftlichkeit im Bau und Betrieb.
Im oberen Bereich des mehrstöckigen Gebäudes entstehen die Bewohnerzimmer – die neuen Zimmer werden lichtdurchflutet und grösser als jene vom verwinkelten «Altbau 1975». Auf halber Höhe sind Be-gleitung, Pflege, Teilhaberäume, Ateliers, Verkaufsladen und die Verwaltung. Im Gartengeschoss befinden sich die Zugänge zu den Aussenanlagen und zu Räumen mit teilweise externer Nutzung. Hinzu kommen Servicewohnungen in den obersten Geschossen, eine Piazza (neues Gastronomiekonzept) und eine KITA im Parterre. Die bauliche Verschmelzung lässt den weiterhin genutzten «Altbau 1997» mit dem «Neubau 2020» zu einer Einheit zusammenwachsen.


«Mit dem «Neubau 2020» schafft das WBZ zeitgemässen Lebens- und Arbeitsraum. Wir rücken näher zusammen, quasi unter ein Dach – ohne, dass es eng wird. Zusammenrücken und Neues Bauen fordern aus meiner Sicht das Reden, das Zuhören, das Entwickeln von Ideen und Vorwärtsgehen.»
Peter Tschannen, Sachbearbeiter Treuhand



Wann wird gebaut?

Das Vorprojekt ist bereits seit Jahresbeginn 2018 abgeschlossen. Von Februar bis Dezember 2018 findet die detaillierte Fachplanung, Baueingabe sowie Bauplanung statt und im Frühling 2019 fahren die ersten Bagger auf. Im November 2020 wird der «Neubau 2020» voraussichtlich bezugsbereit sein und der grosse Umzug kann beginnen.
Damit Sie nichts verpassen, informieren wir über Bau-Aktuell regelmässig über den aktuellen Stand.

Oberirdischer Verbindungsgang zwischen dem "Altbau 1979" und dem "Neubau 2020".

Oberirdischer Verbindungsgang zwischen dem "Altbau 1979" und dem "Neubau 2020".


«Ich halte sehr viel vom Neubauprojekt. Die Verantwortlichen haben das praktikabelste Modell ausgewählt – alles liegt sehr nahe beieinander. Was mir auch gefällt: Es gibt eine Aufwertung des Haupteingangs. In meinen Augen ist das ein guter und wichtiger Schritt in die Zukunft des WBZ.»
Seraina Baumgartner, Bewohnerin WBZ, Mitarbeiterin EDV und kreativAtelier



gelb "Altbau 1975" | grau "Altbau 1997" | rot "Neubau 2020"

gelb "Altbau 1975" | grau "Altbau 1997" | rot "Neubau 2020"

Wo wird gebaut?

Der «Neubau 2020» (dunkelblaues Gebäude) entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des «Altbaus 1997» (gelbes Gebäude). Mit der Zusage der Bürgergemeinde, auf der Parzelle im Baurecht zu bauen und der damit verbundenen Umsiedlung des FC Reinachs in die Sportzone Fiechten, nutzen wir die einmalige Chance, an den bestehenden Bau anzuknüpfen.


«Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass die Bürgergemeinde und die Einwohnergemeinde Reinach derart positiv zum Neubauprojekt stehen. Diese Haltung ist das beste Fundament für unsere Arbeit und den «Neubau 2020».»
Gerda Massüger, Präsidentin der Baukommisson



Wie wird der «Neubau 2020» finanziert?

Der «Neubau 2020» ist ein Projekt ohne Luxus, aber mit dem Komfort von einfachen Abläufen, von Bewegungsfreiheit und einer Palette an Möglichkeiten zur Teilhabe. Dadurch kommen rund 40 Millionen Franken an Kosten zusammen. Diese Investition stellt sicher, dass wir auch auf kommende Herausforderungen flexibel reagieren können. Zum anderen wird das Vorhaben selbst finanziert, ohne Bau-Subventionen der öffentlichen Hand. Die 40 Millionen setzen sich aus Eigen- und Fremdmittel sowie durch Fundraising zusammen.
Die Beiträge und Spenden von Stiftungen, Institutionen, Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen von rund 10 Millionen Franken machen die Finanzierung nachhaltig tragbar. Hinzu kommen die Erträge der Vermietung der Servicewohnungen und der KITA.
Die Spenden für das Projekt «Neubau 2020» schenken den Menschen mit Behinderung einen Teil jener Mehrwerte, die wir alle selber auch schätzen, in ihrer Situation nicht missen möchten und als selbstverständlich erachten – wir sagen bereits jetzt «DANKE für Ihr Engagement».

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«Bevor erste Maschinen auffahren und Bauarbeiter Hand anlegen werden, braucht es Menschen, die den «Neubau 2020» finanziell auf ein solides Fundament stellen. Machen wir gemeinsam mit und motivieren wir Menschen aus unserem Umfeld zum Mitmachen!»
Urs Endress, Präsident des Patronatskomitees für den «Neubau 2020»



Die Arbeits- und Wohnplätze im "Altbau 1975" sind eng und verwinkelt.

Die Arbeits- und Wohnplätze im "Altbau 1975" sind eng und verwinkelt.

Warum wird gebaut?

Weiterbauen – aufgrund der Tatsachen. Die heutige Infrastruktur stösst mit dem «Altbau 1975» an ihre Grenzen und könnte künftig dem Auftrag des WBZ nicht mehr gerecht werden. Eine umfassende Analyse der Ist-Situation durch externe und interne Fachleute aus allen relevanten Disziplinen hat ergeben, dass das WBZ zeitnah einen Neubau braucht.
Mit dem «Neubau 2020» entsteht nicht nur ein Ersatzbau, es wird auch sozialer Mehrwert geschaffen. Die vorhandenen Ressourcen werden durch vereinfachte Abläufe, bessere Platzverhältnisse und kürzere Dis-tanzen besser genutzt. Zudem schafft er neue Lebensqualitäten, ermöglicht eine bessere Teilhabe und öffnet das WBZ weiter gegen aussen. Hinzu kommt, dass mit dem «Neubau 2020» rund 140 Arbeits- und Beschäftigungsplätze sowie 70 Wohnplätze langfristig sichergestellt werden.


«Der Neubau wird aktuelle Entwicklungen im Behindertenwesen aufgreifen. Das ist eine Voraussetzung, damit das WBZ für Menschen mit Behinderung auch in Zukunft einen hohen Nutzen und Leistungen im Auftrag des Kantons erbringen kann.»
Stefan Hütten, Dienststellenleitung, Amt für Kind, Jugend und Behindertenangebote (AKJB) des Kantons Basel-Landschaft



Wohin entwickelt sich das WBZ?

Weiterbauen – mit einem klaren Ziel. Wir öffnen uns weiter und schaffen mit dem «Neubau 2020» weitere Teilhabemöglichkeiten. So dient der Garten als Erholung- und öffentlicher Begegnungsraum. Menschen mit Behinderung sollen in ihrer direkten Umgebung Gäste empfangen und die Jahreszeiten spüren können. Zudem ist der Wohnbereich für Menschen mit schwerer oder schwerster Behinderung ausgerichtet und macht auch für sie eine Teilhabe möglich.
Der «Neubau 2020» zeigt sich durch die Verschmelzung mit dem «Altbau 1975» als moderne, offene Gestaltung mit integrativem Charakter (KITA, Servicewohnungen, Laden, öffentliches Restaurant…).

Mit der grosszügigen Gartenanlage ist eine öffentliche Begegnungszone geplant, die zum Verweilen und Energie tanken einlädt.

Mit der grosszügigen Gartenanlage ist eine öffentliche Begegnungszone geplant, die zum Verweilen und Energie tanken einlädt.


«Die Büroräumlichkeiten im Altbau sind eng und dunkel. Eine fortschrittliche Organisation, wie wir es sind, benötigt eine moderne Infrastruktur. Diese soll uns Menschen mit Behinderung helfen, dass wir ohne Hindernisse im WBZ-Alltag zurechtkommen und dass wir uns ohne Millimeterarbeit bewegen können.»
Tobias Henzen, Mitarbeiter Kommunikation/Fundraising


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KONTAKT

Stephan Zahn
Direktor
t +41 61 755 71 05
f +41 61 755 71 00
stephan.zahn@wbz.ch


Olivia Altenhoff
Projektleiterin Fundraising Bau
t +41 61 755 71 30
f +41 61 755 71 00
olivia.altenhoff@wbz.ch